„Wie hoch?“

„Sechzig – siebzig – ich werde abwarten.“

„Vierhundertfünfzigtausend Mark – zum ersten!“ erscholl wieder des Vorsitzenden Stimme.

Schellheim trat achselzuckend neben Usen.

„Ich höre auf,“ flüsterte er diesem zu. „Das ist eine Verrücktheit.“

„Schad’t ja nichts,“ gab Usen zurück, „ein bißchen Verrücktheit versüßt das Leben – fünfundfünfzig!“

„Sechzigtausend!“

„Hol’ euch alle der Teufel,“ brummte Schellheim, nahm seinen Hut und verließ das Zimmer. Er war sehr ärgerlich. Sein Wagen wartete vor dem Gerichtsgebäude, aber er stieg noch nicht ein. Er wollte wenigstens wissen, wie die Sache endgültig verlaufen würde.

Sie verlief einfach genug. In dem Augenblick, da der Kommerzienrat nicht mehr mitbot, hörte auch Usen auf. Er lehnte noch immer an der Wand, mit grinsendem Gesicht und zusammengekniffenen Äuglein, und der weiße Kalk des Mauerputzes blieb an seinem verschossenen grünen Jagdrock hängen.

Döbbernitz fiel Axel Hellstjern für vierhundertsechzigtausend Mark zu. Es verblieben somit für Zernin immer noch einige tausend Mark Reingewinn. Das hatte niemand erwartet.