Mir kam bei diesen Worten etwas in die Kehle, und ich hatte meine Stimme nicht in der Gewalt.
„Und Ihr Vetter“, fragte ich endlich.
„Der will nicht“, sagte sie trotzig, und da konnte ich lachen.
„Hat er Ihnen den Grund seiner Weigerung angegeben?“
„Natürlich!“
„Darf ich ihn wissen?“
„Ja. — Er will nicht wegen Agnes Asmus von mir geheiratet sein, hat er gesagt.“
„So! Aber ich sah doch, daß Sie dem Vetter nachwinkten und als gute Freundin von ihm schieden....“
„Ja, natürlich. Weil er zuletzt meinte, er wolle es sich nochmal recht überlegen. Aber warten kann ich natürlich darauf nicht....“
„Kleine gute Sörine“, sagte ich. „Auch ich muß um eine Bedenkzeit nachkommen. — Denn Ihre Vorschläge sind alle ein wenig zu sörinenhaft. Ist denn etwas Besonderes geschehen, daß Sie wirklich Sorge um Ihre Freundin tragen müssen?“