Da sprang Sörensen vom Boden auf und sog an seinen blutenden und verbrannten Fingern.
Und tappte an den Wänden hin, den Stimmen nach, die ihn riefen.
Entsetzt sahen sie ihn an, als er aus der Tür taumelte mit völlig geschwärztem Gesicht, versengtem Haar und Bart und roten entzündeten Augen. Seine furchtbar zugerichteten Hände wickelte man in nasse Tücher.
Dann schlug er hin wie ein gefällter Baum. —
Prasselnd brannte die Waldkate nieder.
Weithin leuchtete der rote Feuerschein.
Und sie kamen aus den Heidedörfern gefahren und gelaufen und konnten nichts weiter helfen, als die verstörten Kinder auf Leiterwagen zur Stadt zurückzufahren. Sie waren alle gerettet und fast unversehrt.
Sörensen lag auf weichem Waldboden. Vier Menschen kauerten neben ihm. Der ehemalige Schulwart Harks war mit dem Heidekampschen Auto zur Brandstelle gejagt, und nun ratterte dieses nach Birkholz, um den neuen Krankenwagen des Branddirektors Kofahl zu holen. Der Kopf von Erne Sörensen ruhte im Schoß des alten, treuen Dieners, dessen Tränen unaufhaltsam rannen. Die kleine, zuerst gerettete Schülerin, die noch immer in Sörensens Rock steckte, hockte neben ihm und wollte ihren Retter nicht verlassen. Und die Mutter des kleinen Mädchens, ganz Mitleid, Dank und grenzenlose Freude, hatte die Hände gefaltet und schickte aus Mutterherzens tiefem Grunde ihre Gebete aus.
Oberlehrer Jensen sah auf seinen Direktor nieder und dachte, daß sein höchster Lebenswunsch erfüllt sei, wenn dieser versehrte, sieche Mann genesen könnte, und sein Freund würde.