Und dabei stieß sie der Bock, und sie schluckte und stöhnte, denn sie hatte seit fünfzig Jahren das Weinen verlernt.
Einen Trost habe ich, man muß mich doch für recht gesund halten, denn all die Überraschungen hätten mir eigentlich den Garaus machen müssen. —
Hier im Hause empfing mich wieder Frau Dietz.
Sie brachte mir warme Grüße vom alten Heidekamper, der hart von Ischias geplagt und an seinen Sessel gebunden ist. Trotzdem schickte er „die Dietzen“, weil ich pflegebedürftiger sei als er, und er „genügend Jungvolk um sich habe“.....
Es ist wunderlich, wenn man nicht sehen kann und die, so einem gegenüberstehen, sprechen nicht, sondern weinen. —
Vier Hände legten sich in die meinen.
Sie gehörten Klaus Hansohm und Dora Stavenhagen. Halb erstickt schlugen die Namen an mein Ohr.
„Seid ihr’s, Kinder?“ fragte ich scherzend, und gab ihnen in meiner großen Herzensfreude das brüderliche du. Das wollen wir nun auch beibehalten. Und immer noch sprachen sie nicht. Wie erschreckend mag ich aussehen! „Ja, ihr beiden,“ sagte ich, „das ist aus mir geworden. Ihr hättet mich nicht so lange allein und ohne Aufsicht lassen müssen.“
Dann haben wir lange beieinander gesessen.