Da senkte die Fremde den Kopf.
»Es ist nicht für lange«, sagte sie unsicher.
»Das steht im Belieben.«
Maren schritt den beiden voraus nach der Diele zurück. Unheimlich heulte der Sturm. Der Knecht stand triefnaß am offenen Feuer. »Herr Vater, das Wasser hat den Zaun umgelegt,« meldete er an Edlef.
»Ist’s schon so weit?«
Edlef öffnete die Tür zum Wohnpesel. Der Tisch stand einladend gedeckt, Tanten Frauke und die Kinder lehnten am Fenster, und sahen auf die tobenden Wassermassen.
Nun musterten alle befremdet die Neuangekommene.
»Mich dünkt, die Haustür ist immer noch vorn am Mutterhof,« bemerkte Ohm Rickert scharf. Er trat dicht an Edlef heran, der sich in einer Ecke zu schaffen machte. Und fragte zornig mit verhaltener Stimme: »Bist du verrückt geworden?«
»Sieh nach deinen Worten,« brauste Edlef auf.
Da faßte Maren Holgers Akkes Hand. »Frau Akke Bahn, geb. Luersen, bittet den Mutterhof um Unterstand auf einige Zeit für sich und ihr Kind.«