Dann nahm er das weinende Frau Luischen bei der Hand und verließ die Stube. –

Da schritt Edlef Holgers zum Sarg und ergriff eine Handhabe. Sein Auge grüßte den Halligschulmeister Manne Wögens, der denselben Schritt getan und nun neben ihm stand.

Nomine Holgers und Maren Wögens stellten sich in raschem Entschluß neben ihre Brüder.

»Dat is nich Deernssach’«, wehrte ihnen Tede Luersen, der Vater von Akke. Und er trat an die Stelle der beiden, wischte sich den Schweiß vom Gesicht und murmelte: »Ik heww wat god to maken.«

Zwei Bauern verließen die Stube. Der eine rückte den Hut und sagte: »Nix för ungut, – ik kann dat nich min Öllern wegen.«

Und der zweite murrte: »Nimodsche Art paßt nich to Halligart.«

Dafür stellte sich aber der Gemeindevorsteher sehr entschlossen an den Sarg: »De Paster hett recht.«

Noch ein paar folgten mürrisch oder verlegen den beiden Männern, die auf ihre Warfen zurückkehrten, aber es waren genug Träger aus den Reihen der angesehensten Halligbauern vorhanden, auch zum Abwechseln bei dem langen Weg und der schweren Last. –

Mutter Claußen schritt zu jedem einzelnen.

»Gott lohn’s in der Ewigkeit!« schluchzte sie. »Gott lohn’s!«