Denn daß die liebe, gute Liselotte Windemuth, die so viel für die Armen der Stadt tat, den Bertold Eik heiratete und damit den einzigen schlechten Kerl, den Schwarzhausen aufzuweisen hatte, zur Besserung vorbereitete, das wollten sie ihr nie vergessen, ja manchem dämmerte es in seinem Pharisäerherzen, daß Herr Bertold Eik von Eichen es doch am Ende verdiente, ein Schwarzhausener Bürger zu sein.
Und mehr kann der Leser wohl von Schwarzhausen nicht verlangen.
»Du willst meinem Enkel das Glück bringen?« fragte Eik senior die junge, blonde, schöne Frau.
Es war am Abend ihres Hochzeitstages.
»Ich will ihm die Heimat geben,« antwortete Liselotte schlicht.
Da schloß der alte grimme Eik sie in seine Arme, und er fühlte seherisch, daß das heilige Feuer in diesen beiden Menschenkindern wohl imstande sein würde, das Gold, welches im Eichenborn verborgen lag, von allen Schlacken zu läutern.
Vom Großvater fort schritten Bertold und Liselotte in Tante Adelgundes Gemächer.