[KAPITEL VII.]
DIE GEBURTEN BEI DEN JUDEN.

Die Entwicklung geht dahin, die Zeugung von der Befriedigung des Geschlechtstriebes zu trennen.

Forel.

Das Konstante ist nicht der Fortpflanzungstrieb, sondern der Begattungstrieb.

Pothoff.

Vom Jahre 1875 bis zum Jahre 1914 hat die jüdische Bevölkerung in Preußen um 75000 und damit um ca. ein Fünftel zugenommen (1910). Die Zahl ihrer Geburten hat sich dagegen von über 11000 auf unter 6000 vermindert und ist absolut um fast 100%, relativ um fast 360% gesunken.

Es war



im Jahr durchschnittlichdie Zahl d. Judender Geburtenin Proz.

1820-30153688551237,0
1831-40174000621235,5
1841-50214000744635,1
1851-60234000793335,0
1861-66262000847333,4
1875-8035000011151 31,0
1881-90366000965027,1
1891-1900380000825021,4
1901-05400000699517,5
1906-10412000679016,5
1911 635015,3
1912 625015,0
1913? 416000610014,75
1914 580014,0
1915 480011,4
19163500 8,3
1917? 4200002900 7,1