[KAPITEL XIII.]
DAS ENTARTUNGSPROBLEM.

Meinet Ihr, die Welt wird es euch danken, wenn Ihr ein Volk von grossen Leistungen und seltenen hohen Kräften, wenn Ihr euer ruhmreiches Volk in den Tod hinzugeben bereit seid ...?!

Dr. Max Joseph.

Degeneration oder Entartung eines Volkes ist ein täglich gebrauchtes Wort. Die Degeneration, an der einst die alte Welt und heute indianische Völkerstämme, die Neger Australiens und manche Rassen in Afrika zugrunde gehen, bedeutet nicht die echte Degeneration. Geschenke Europas: Alkohol und Syphilis, die Ansteckung mit der Tuberkulose sind äußere Einwirkungen. Die echte Degeneration eines Volkes verlangt eine biologische Entartung seiner Individuen in allergrößtem Umfang. Erst wenn die Qualität des Nachwuchses infolge sozialer und hygienischer Mißstände immer mehr abnimmt, können wir von einer Entartung reden, obwohl wir uns damit einer unsicheren Definition und eines unwissenschaftlichen Schlagwortes bedienen.

Einzelne Rassenforscher haben versucht, Aeußerungen der Psyche gereizter oder auch krankhafter Individuen als Kennzeichen der Entartung anzusehen. Gobineau findet alle Kennzeichen der Degeneration an dem Beispiel von Frankreich: unverhohlene Freude am Läppischen, an der Karrikatur, grausame Jagd auf wehrlose Tiere, abergläubischer Kult von Amuletten, Talismen und Fetische in alljährlich wechselnder Modeform, die Tatsache von Polygamie, rückhaltige Unterwerfung unter die Tyrannei sexueller Sinnlichkeit. Als exakte Wissenschaft kann uns diese Methodik nicht ansprechen, da sie die Zahl der objektiv minderwertigen und krankhaften Subjekte nicht feststellt und einzelne feine psychische Vorgänge zum Maßstabe der Dinge erhebt.

Wir sollten eigentlich von degenerativen Vorgängen sprechen, sobald ein Volk oder eine Rasse statistisch gesprochen, in zunehmender Zahl biologisch minderwertige Elemente aufweist, wenn die Masse der Geisteskranken, sei es durch Vererbung oder durch beträchtliche Kulturschädigungen zunimmt. Für all das wären entsprechende Statistiken notwendig, über die wir nicht verfügen.

Es liegen für die Verbreitung der Geisteskrankheiten unter den Juden Angaben nur bis zum Beginn dieses Jahrhunderts vor. Ich habe sie in der ersten Auflage dieses Buches ausführlich reproduziert. Danach bildeten die Juden in den Jahren 1892-1900 3,5% aller eingelieferten Geisteskranken und somit 300% mehr, als ihrer Verteilung unter der stehenden Bevölkerung entsprach. Die jüdischen Paralyse- (Gehirnerweichung) Kranken waren 1/4 bis 1/8 aller Fälle und beim jüdischen Mann zehnmal so häufig wie bei der jüdischen Frau. Die Paralyse ist eine Folgeerscheinung der Syphilis, die also verheerend zu wirken beginnt. Von den Paralytikern betraf 1/3 Individuen aus belasteten Familien, während Epileptiker zur Hälfte prädisponiert waren. Das letztere Verhältnis wurde auch bei den Idioten festgestellt; die Säufer stammten zu 86% aus normalen Familien. Dr. Max Sichel hat in der Zeitschr. f. Sexualwissenschaft die Paralyse einer sexologischen Beleuchtung unterzogen, im Verlauf deren er die in erschreckendem Maße überhandnehmende Gehirnerweichung feststellt. Sichel hat allein in Frankfurt 127 Fälle beobachtet. „Die Gehirnerweichung ist bei den Juden eine Krankheit jüngeren Datums.” Das starke Anschwellen, auf das u. a. auch Zollschan und A. Guttmann hingewiesen haben, läßt sich immer mehr verfolgen. Es ist die Begleiterscheinung der syphilischen Verseuchung der Westjuden.

Allein an Gehirnerweichung, also nur einem Folgezustand der sexuellen Verseuchung, wurden 1892-1900 740 jüdische Paralytiker in preußischen Irrenanstalten eingeliefert (bei einer Gesamtbevölkerung von 400000 Menschen). Ein beachtenswertes Factum!

Tacitus hat schon von den Juden behauptet, daß sie ein projectissime ad libidinem gens seien. Die Lockerung der nationalen religiösen Vorstellungen, verbunden mit der starken Einwirkung der Eigenart ihrer sozialen Stellung, verstärkt durch das großstädtische Milieu, läßt die Zahl der sexuellen Erkrankungen von Jahr zu Jahr steigen und alle Formen pathologischer Erscheinungen, die hiermit in Zusammenhang stehen, immer mehr in Erscheinung treten.

Der a. o. zitierte anonyme Physiologe meinte, der Jude von heute neige zur Unmäßigkeit. Er sei ein Schlemmer und Prasser geworden und tue des Guten zu viel, das heutige Geschlecht befinde sich im Zustand konstitutioneller Entartung. Hoppe bemerkte das Anwachsen des Alkoholbrauchs bei den Juden; die Zahl der wegen delirium tremens in preußischen Irrenanstalten eingelieferten Juden hat sich von 1878 zu 1900 verdoppelt.