Er faßte mich um die Mitte, warf mich in mein Bett herüber und war sogleich mit dem Kopf zwischen meinen Beinen. Und nun begann er meine Diele zu scheuern, daß mir der Atem verging.

Im nächsten Moment aber unterbrach er sich und begann mich zu vögeln. Mir war das eine, wie das andere recht, weshalb ich mit meiner Begeisterung nicht zurückhielt.

In dieser Zeit wechselten unsere Bettgeher, und der jetzt kam, war ein Kaffeehauskellner. Er servierte in einem jener kleinen anrüchigen Lokale, die man Tschecherl nennt. Um drei Uhr früh kam er nach Hause, schlief bis um zwölf Uhr Mittag und ging von uns wieder an seine Arbeit.

Es war ein ausgemergelter Kerl mit einem gelben Gesicht, tiefliegenden schwarzen Augen und mit der großen »Sechser«-Frisur, wie sie damals als nobel galt. Obwohl er vielleicht schon sechsunddreißig Jahre zählte, hatte er doch nur vier bis sechs kümmerliche Lippenhärchen, die den Schnurrbart vorstellten.

Mir war er höchst unsympathisch, und als er mir in den ersten Tagen gleich an die Brüste griff, schlug ich ihm auf die Hand und stieß ihn vor die Brust.

Er sah mich scheel an und ließ von mir ab.

Doch ein paar Tage später faßte er mich, während ich in der Küche zu tun hatte, plötzlich von rückwärts, hielt mich an sich gepreßt und bearbeitete meine Brüste, daß ich fürchtete, die Warzen werden mir aufstehen.

Wütend schlug ich um mich, stieß nach hinten mit den Füßen aus, und er mußte mich freigeben. Aber er sagte bös: »Na, na …, darf man das Fräulein nur anrühren, wenn man ein Katechet ist …?«

Ich war sprachlos vor Staunen. Trotzdem faßte ich mich und schrie ihn an:

»Halten S' das Maul …«