»Lassen S' Ihnen nicht stören …«, höhnte Rudolf.
Jetzt fuhr mein Vater in die Höhe und stand mit fliegendem Atem bleich vor Rudolf.
Rudolf fixierte ihn.
Ich blieb auf dem Bett liegen wie ich war, denn ich wußte nicht, was ich tun sollte.
»Decken wir erst das Mädel zu«, höhnte Rudolf, und zog mir die Röcke herab. Dann sah er meine nackte Brust, warf einen Polster drauf und sagte: »Halten S' Ihnen das vor, mich regen die Duteln auf.«
Der Vater hatte noch kein Wort herausgebracht.
Rudolf wandte sich zu ihm: »Na, Herr Nachbar …, was haben S' denn mit dem Mädel da getan?«
Mein Vater stammelte: »Herr Rudolf …, Sie werden mich doch nicht unglücklich machen wollen …«
Rudolf lachte: »Aber warum denn? Das geht doch keinen Menschen was an, wenn Sie Ihre Tochter petschieren. Sie haben ja das Madel gemacht …«
»Herr Rudolf«, stotterte mein Vater, »ich bin Witwer …, ich bin noch nicht so alt … Geld hab' ich keins … Ich kann's doch nicht beim Arm herausschwitzen …«