Ich tat, wie mir geboten war, und tat so fleißig, wie nur je, denn ich hatte Angst vor dem alten Mann. Wie erstaunt aber war ich, als sein Bogen sich kraftvoll spannte, kaum daß ich ihn nur ein wenig gezüngelt hatte. Er stieg und stieg immer höher. Mein Mund konnte ihn schon nicht mehr fassen, und als ich auf sein grobes »aufhören« den Kopf zurückbog und ausließ, schnellte ihm ein bombenfester Schweif gegen den Bauch.

»Vögeln«, schnarrte er, »schnell …, vögeln …, nicht so langsam …, solltest schon draufsein.« Er blieb auf dem Rücken liegen, und machte es mir so, dank meiner zahlreichen Vorstudien nicht schwer, zu verstehen, was er wollte.

Ich kroch also auf ihn hinauf und hatte Mühe, die Einquartierung, die er mir bot, nur halbwegs unterzubringen.

Ich wollte mich über ihn beugen, um mich festzuhalten und um ihm meine Brüste näher zu bringen. Er aber stieß mich zurück, und brummte: »Aufrecht sitzen!«

So mußte ich aufrecht bleiben, und mich an der Sofalehne halten, wenn ich nicht seinen Klotz tiefer im Leib haben wollte, als mir lieb war.

Er begann mich mit seinen Stößen zu heben. Rasch und kräftig stieß er zu und redete fortwährend dabei.

»So …, der werd' ich's zeigen …, Gott sei Dank …, ich kann noch Mädeln stemmen …, so …« Er flog höher und höher. »Die braucht sich nicht von andern ficken lassen …, so …, weil sie vielleicht einen alten Mann hat …, und wenn sie es tut …, mach ich's auch …, so …, so …«

Er redete noch allerlei Ähnliches, bis er unter mir zusammenschnappte und sich nicht rühren konnte. Ich mußte ihm ein Glas Wein holen, und lief, wie mir es die alte Frau angab, in den Ausschank vom heutigen Köllnerhof. Als ich zurückkam, lag er wie tot da und rührte sich nicht. Mein Schrecken war groß. Ich rief die Alte, die ihn mit Wasser besprengte und mich beruhigte. Sie kannte ihn.

»Das geht bei ihm immer so …, er kommt aber rasch wieder zu sich …«, meinte sie. Richtig fuhr er auf, blickte wild umher, und als er das Glas Wein bekam, leerte er es auf einen Zug.

Sofort war er wieder auf den Beinen, schaute mich böse an und gab mir fünf Gulden. Ich fühlte mich reich und hüpfte vor Freude in der Stube umher. Nun sah ich ein, was ich an meiner Muschel besaß, und ich beschloß, sie nicht mehr zu verschenken.