»Kusch«, unterbrach sie ihn, »gesteh, was hast du gedacht …«
Er stammelte heiser: »Gnädigste Komtesse lesen ja in meinem Herzen …, Sie werden ja selbst wissen.«
»Du Schwein, du miserables …«, donnerte ihn Zenzi an, »Du hast an meine Fut gedacht …, an meine Brust …, du Hurenkerl …, gesteh …«
»Ich gestehe …«, sagte er tonlos.
»Und du hast gedacht …, du Mistkerl …«, fuhr sie in demselben Ton fort …, »daß du auf mir liegen willst …, was? Du Lausbub …, und daß ich die Füße auseinander geb', und daß du mir den Schwanz hineinsteckst …, du Schuft du …, du hast gedacht, daß du mich puderst …, du Saukerl …, und daß du mit meinen Duteln spielst …, willst du gestehen, … du elender Fallott …?«
Er faltete bittend die Hände: »Ja, gnädigste Komtesse …, ich gestehe …, ich gestehe alles …«
»Und schämst du dich nicht vor der Prinzessin da?« Zenzi zeigte mit ausgestreckter Hand auf mich. Ich war von allem, was ich hörte und sah so stuff, daß es mir gar nicht auffiel, als Zenzi mich eine Prinzessin nannte.
»Ja, ich schäme mich …«, rief er leise und hob auch zu mir seine Hände.
»Knie nieder …«, befahl Zenzi.
Er warf sich sofort auf die Knie: »Ich bitte, verzeihen Sie mir, gnädigste Komtesse«, … flehte er inbrünstig, und zu mir gewendet bat er: »Auch Sie, erhabene Prinzessin, bitte ich um Verzeihung …«