Zenzi zog mich von ihm fort. »Jetzt kommt die Strafe …, du Schwein …«, drohte sie.

Er verfolgte sie mit gierigen Blicken. Sie ging zum Kasten und holte zwei Ruten herunter.

»Kennst du das, du verdammter Satan …?« fragte sie, die Ruten schwingend.

»Ja, ich kenne das, gnädigste Komtesse …«, rief er schluckend.

»Weißt du, was jetzt geschieht …, du Hurenbankert …?«

»Jetzt kommt die Strafe, gnädigste Komtesse …«, entgegnete er schweratmend. »Strafen Sie mich, Komtesse …, ich verdiene es …, und auch Sie, erhabene Prinzessin …«, wandte er sich zu mir, »strafen auch Sie mich …« Zenzi gab mir eine Rute: »Hau fest zu«, flüsterte sie rasch. »Fest …«

»Heraus aus dem Winkel …, du Dieb …«, fuhr sie ihn an.

Er näherte sich ihr.

Klatsch! Im Nu hatte sie ihm mit der Rute eins quer über die Brust versetzt, daß ein dicker Streifen, wie ein rotes Band sichtbar wurde. Er zuckte zusammen, und ich sah, wie sein Schweif mit einem Ruck sich aufrichtete.

»Spürst du das, du Gauner, du Räuber, du Futschlecker …, du Laustanz …, du Beutel …, du Dreckfink …, du Vagabund …, spürst du das …?« Zenzi schlug drauf los und mit jedem Hieb kam ein neuer Schimpfname, mit jedem Hieb wurden Brust und Bauch röter.