Mit der andern Hand schlug ich zu, und von rückwärts bearbeitete ihn Zenzi wie rasend. Hageldicht fielen ihre Streiche und sein Hinterer bebte jedesmal nach vorn, daß es zu fühlen war, und seinem Schweif jedesmal einen Rucker gab.
Der junge Mann schluchzte und schrie, und stammelte dazwischen, und auf einmal schleuderte er seinen Samen aus. Es kam so unvermutet, daß mir der weiße Saft direkt ins Gesicht flog.
»O Prinzessin«, rief er dabei, »o gnädigste Komtesse …«
Zenzi trischakte auf seinen Hintern los, als sie sah, daß er vorne spritzte. Wie aber der letzte Tropfen aus ihm herausgeklopft war, warf sie die Rute weg und ging zum Sofa, um sich hinzusetzen. Ich blieb auf dem Boden hocken, wie ich war, trocknete mir das Gesicht ab, und schaute, was er nun beginnen werde.
Noch immer glaubte ich, dieser sonderbare Mensch werde Zenzi oder mich vögeln. Er stand eine Weile ganz in sich versunken da, dann raffte er sich auf, und kleidete sich an. Hastig, ohne uns anzusehen, scheu, mit einem ermüdeten traurigen Gesicht. Wie er fertig war, ging er in den äußersten Winkel des Zimmers, wo ein wackliger Stuhl stand, dort machte er sich irgendwas zu schaffen, dann rannte er förmlich hinaus, ohne uns eines Blickes zu würdigen.
Kaum hatte er die Türe hinter sich geschlossen, als Zenzi aufsprang und mit einem Satz in den Winkel sprang. Dort lagen auf dem Stuhl zwei Zehner. Sie raffte sie zusammen, hielt in jeder Hand einen hoch, tanzte im Zimmer damit herum und gab mir zuletzt den einen.
»Was …? Das ist fein?« meinte sie, und ich, ganz perplex, war vollkommen ihrer Meinung.
Denselben Nachmittag noch ging mir ein Mann in einem Samtanzug nach. Er sah aus wie ein Italiener, hatte schwarze Augen, und wie es damals besonders bei Italienern und Franzosen üblich war, einen schwarzen Ziegenbart. Ich bog in die Seitenstraße ein, denn es war am Graben und erst zwei Uhr Mittag. In dem schon erwähnten Haustor wartete ich auf ihn. Er kam herein und nahm mich im finstern Torwinkel sogleich bei der Brust, die er aber mehr so abgriff, als untersuche er mich, als um zu spielen.
»Na, was ist?« fragte er.
Das fragten so ziemlich alle. Und ich sagte darauf: »Soll ich vorausgehen? Es ist nicht weit.«