Ekhard flüsterte in seinem Baß, und die Mutter sagte auch schon leiser: »Aber warum tun S' denn so was?«
Er antwortete flüsternd: »Das Madl hat mich so aufgeregt, sag' ich Ihnen, ich bin ein ganzer Narr g'wesen …«
Ich war vor Angst mehr tot als lebendig.
Meine Mutter sagte: »Das muß aber ein sauberes Luder g'wesen sein …«
Ekhard widersprach: »Nein, nein, sie ist noch ein Kind, die weiß ja selbst nicht, was sie anstellt, die ist vielleicht so alt wie Ihre Pepi …«
Aber meine Mutter schlug die Hände zusammen: »Und da traun Sie sich und tun so ein Kind schänden …«
Ekhard lachte: »Ach was, schänden! Schänden! Wenn sie mir selber den Schwanz aus dem Hosentürl herausnimmt, wenn sie selber mir die Nudel in' Mund nimmt und abschleckt, dann werd' ich sie wohl nicht geschändet haben.«
Meine Mutter war entsetzt: »Nein, wie die Kinder schlecht sind …, da sieht man, man kann nicht genug aufpassen.«
Dann senkte sie ihre Stimme völlig zum Flüstern herab, und ich entnahm nur aus seiner Antwort, was sie gefragt haben mochte. Herr Ekhard wurde lebhafter und meinte: »Aber nein, wo wird er denn ganz hereingehen … Nur so weit, nur so ein Stückerl, … geben S' die Hand her, ich zeig's Ihnen …«