»Nein, nein, ich dank' schön …, was fällt Ihnen denn ein?«

»Na, da wär' auch nix dabei«, meinte Herr Ekhard.

Die Mutter unterbrach ihn: »Wie oft ham S' g'sagt?«

»Sechsmal …« Herr Ekhard log und es machte mir Spaß, daß ich es wußte und daß die Mutter keine Ahnung davon hatte. »Sechsmal hab' ich's petschieren müssen«, fuhr er fort, »die hat's nicht anders getan …« – »Gehn S' mir weg …«, fiel meine Mutter ein. »Das gibt's ja gar nicht, sechsmal … Was lügen S' denn so daher …«

»Wenn ich Ihnen aber sag'«, beteuerte Ekhard, »Sie sehen doch, daß ich mich nicht rühren kann. Sechsmal …«

»Ah nein!« Meine Mutter glaubte ihm nicht, »das bringt ja gar kein Mann zusammen …«

»Hören S' Frau Mutzenbacher«, sagte Ekhard lachend, »hat Ihr Mann noch nie sechs Nummern g'macht auf Ihnen?«

Meine Mutter kicherte: »Ja, freilich was denn …?«

In diesem Augenblick kam jemand. Das Gespräch war zu Ende, und ich fühlte mich von jeder Angst befreit.

Auch die nächsten Tage war Herr Ekhard noch krank, wie er sagte. Er lag freilich nicht mehr zu Bett, aber er ging in Unterhosen und Pantoffeln im Haus herum, saß bei der Mutter in der Küche, und oft merkte ich, daß sie noch von der Sache sprachen.