»Das ist ein Werk des Satans«, fuhr er fort, »daß er einem Kind schon die Brüste eines Weibes gibt …«, dabei nahm er meine andere Brust in die zweite Hand und hielt nun beide.
»Aber die Duteln müssen die Weiber verstecken«, sprach er weiter, »sie müssen sie unsichtbar machen und schnüren, um die Männer nicht zu reizen. Diese Duteln sind Werkzeuge der Wollust … Gott hat sie dem Weibe verliehen, damit sie ihre Kinder säugen, aber der Teufel hat ein Spielzeug für die Unkeuschen daraus gemacht, und man muß sie verstecken.«
Ich fand nichts dabei, daß er das tat, sondern hörte ihm voll Spannung und Erbauung zu.
»Also, wie ist das gewesen«, fragte er wieder.
Aber wieder war es mir nicht möglich davon zu reden.
»Gut …«, meinte er milde, nachdem er eine Weile gewartet hatte, daß ich spreche: »Gut …, ich sehe …, dein Herz ist rein …, und du trägst Scham, von diesen Dingen zu sprechen.«
»Ja …, Hochwürden …«, stammelte ich begeistert.
»Also …«, flüsterte er, »ich werde dich fragen, und du wirst antworten oder besser, wenn du nicht sprechen kannst, wirst du mir durch Gebärden zeigen, was du verbrochen hast! Ja?«
»Ich will's, Hochwürden«, versprach ich dankbar, nahm seine Hand von meiner Brust und küßte sie inbrünstig.
»Ich muß«, erläuterte er weiter, »alle Grade und Arten der Unkeuschheit kennen, die du begangen hast. Also beginne. Hast du den Schweif in den Mund genommen …?«