»Hat's dir schon einer mit dem Mund gemacht …?« wollte sie wissen.

»Nein«, sagte ich, »das war heut zum erstenmal …«

Sie prahlte: »Mir macht's immer unser Zahlkellner …, sooft ich will …, ich brauch' nur in die Burschenkammer gehen …«

»Und die andern Burschen …?« meinte ich.

»Ah, es kommt niemand herein, wenn wir drin sind …, die wissen schon …«

»Was?« fragte ich perplex, »die wissen das?«

»Natürlich«, erwiderte sie gleichmütig, »die pudern mich ja auch, wenn ich will.«

Sie erzählte mir: »Wir haben einen Zahlkellner, einen Piccolo und einen Schankburschen und dann den Kutscher, die schlafen alle in der Burschenkammer. Und vor zwei Jahren, da bin ich mit dem Kutscher Johann einmal nach Simmering gefahren. Na, und es war schon finster, und wie wir übers Feld kommen, da hab ich auf einmal seine Hand auf meinen Duteln gespürt. Ich hab' schon damals so große Duteln gehabt wie du heute. »Johann«, sag' ich zu ihm, »was machen S' denn?«

Er gibt mir keine Antwort und laßt das Pferd stehen, und fahrt mir in die Kleider, so daß er die nackte Brust gehabt hat. »Johann«, sag' ich ihm, »was machen S' denn?« Da hebt er mir die Röcke auf und griff mir an die Fut. »Was wollen S' denn, Johann?« sag' ich zu ihm, aber ich hab' ganz gut gewußt, was er will. Die Ferdinger hat mir ja schon lang alles gesagt, wie das ist, mit Mann und Frau, nur selber hab' ich's noch nicht getan gehabt.«

»Was wollen S' denn, Johann …?« frag' ich noch einmal.