Na, und da hat er mich auf sein Bett gelegt und hat mich schön langsam gevögelt.«

»Puderst du mit dem Piccolo auch?« fragte ich.

»Mit dem Maxl?« Sie lachte. »Natürlich. Der hat mich ja einmal mit dem Peter belauscht, und dann ist er mir am andern Tag nachgeschlichen, wie ich auf den Abort gegangen bin, und da hat er mir gesagt, daß er alles weiß und daß ich ihn lassen soll. Na, so hab' ich ihn halt gelassen. Wir haben eine Stehpartie gemacht. Ist ja nix dabei.«

»Und wie ist's denn mit dem Leopold, mit dem Zahlkellner?« wollte ich wissen.

»O der …«, sie hängte sich in mich ein. »Weißt du, der Maxl hat mir von dem erzählt, daß er einen so langen Schweif hat, und da bin ich so neugierig gewesen. Der Leopold darf immer bis zum Mittag schlafen, weil er die Nacht am längsten auf ist, und da ist er Vormittag allein im Burschenzimmer. Da bin ich halt einmal zu ihm hinauf.

Er war noch im Bett und hat geschlafen, und ich hab' die Tür verriegelt. Er ist aufgewacht, und ich sag' ihm: ›Wer wird denn so lang im Bett sein …, auf! auf!‹ – ›Lassen S' mich nur liegen …‹, meinte er. ›Nein!‹ sag' ich und fing ihn zu kitzeln an. Und wie er so aushaut, erwischt er mich bei der Dutel, und da bin ich ganz ruhig gworden und hab' ihn nur angeschaut. Da packt er mich fester an und zieht mich zu sich, und wie ich einmal bei ihm gelegen bin, hat er mir seinen Schweif gleich in die Hand gegeben. Ich sag' dir …, so lang ist der …«

Sie zeigte mir die Länge mit der Hand.

»Er hat zum Vögeln angefangen, hat aber gleich aufgehört. ›Ich fürcht' mich, ich tu' Ihnen was, Fräul'n, mit dem Salzstangel da‹, sagte er, ›wir werden es anders machen.‹ Na, und da ist er herunter und hat mich zu schlecken angefangen, daß ich geglaubt hab', ich werd' närrisch. Und wie ich dann ganz hin war, sagt er: ›Jetzt kann ich.‹ Und nimmt mir die Duteln heraus, steckt seinen Schwanz dazwischen und vögelt mich zwischen der Brust, daß es mir dann bis ins Gesicht gespritzt hat …«

»Was?« fragte ich sie, »der Zahlkellner macht dir's immer nur zwischen der Brust …?«

»Ach nein, jetzt nicht mehr …«, lachte sie, »das war vor zwei Jahren, wie ich erst elf Jahre alt war …, jetzt vögelt er mich schon ganz … ich hab' dir doch gesagt, du kannst mitkommen, zuschauen …«