Als der Zug gerade abfahren wollte, kommt in hellem Schweiße ein Bäuerlein angelaufen, springt schnell in ein Abteil und läßt sich völlig erschöpft auf eine Bank nieder, mit den Worten: „So, nu lat den Zug to'n Düwel fahren!“ Fortwährend fluchend wischt er sich die zahlreichen Schweißtropfen von der Stirn. Ein ihm gegenüber sitzender geistlicher Herr hat die Worte mit Mißfallen angehört. „Mein Lieber,“ redet er das Bäuerlein salbungsvoll an, „wenn wir zum Teufel fahren, so führt uns der Weg aber zur Hölle.“ — „Dat is mir ganz egal,“ erwidert der Angeredete, „ick hewwe jo'n Retourbillett!“

Falsche Adresse

Auf dem Bahnhof steht ein Zug zur Abfahrt bereit. Auf einmal stürzt ein Herr auf den Perron, läuft den ganzen Zug entlang und ruft immer: „Lehmann! Lehmann!“

Herr Cohn macht das Fenster auf und will sehen, was los ist. Wie er den Kopf raussteckt, haut ihm der Fremde eine kräftige Ohrfeige runter.

Herr Cohn schnappt Luft und ruft den Schaffner: „Herr Schaffnerleben, hier hat einer Lehmann gerufen, ich mache das Fenster auf und da gibt mir der Kerl eine Ohrfeige!“

„Ja,“ fragt der Schaffner, „heißen Sie denn Lehmann?“

„Keine Ahnung, Cohn!“

„Na, dann geht Sie die Sache ja auch garnix an!“