„Reden Sie doch nicht!“ sagte Herr Lehmann, „meinen Sie denn ich würde auf ein so schwaches Risiko hin meinen eigenen Zylinderhut hergeben?! — Nicht mal die Telegrammkosten!“

Der Kutscher knallte. Der Hotelwagen knatterte über das Pflaster hin.

Eine schreckliche Ahnung stieg in mir auf. — Ich öffnete meine schöne lederne Hutschachtel — — sie war leer!

O dieser Gentleman — — dieser scheußliche Gentleman!

Wenn er aber Hochzeit macht — — ich werde ihm telegraphisch meine Rechnung schicken! —“

Ein frecher Trick

Mayer und Kohn fahren zusammen mit der Bahn. Kohn hat keine Fahrkarte. Wie sie zur Endstation kommen, sagt Kohn zu Mayer: „Borg' mir e Moment deine Fahrkarte.“ Mayer gibt Kohn seine Karte. Kohn schreibt rückwärts seinen Namen darauf und gibt die Karte wieder dem Mayer zurück. Beide steigen aus. Mayer gibt beim Ausgang seine Karte ab und hinter ihm kommt Kohn. „Bitte, die Fahrkarte,“ sagt der Beamte. „Hab' ich Ihnen ja gerade gegeben.“ „Das ist nicht wahr,“ sagt der Beamte. „Wieso nicht wahr?“ sagt Kohn, „sehen Sie, bitte, nach, ich hab' mein' Nam' auf die Karten d'raufgeschrieben, ich heiße Kohn.“ Der Beamte schaut nach, findet richtig die Karte und sagt zu Kohn: „Gut, Sie können gehen.“ Kohn: „Wie haißt, Sie können geh'n, das Beschwerdebuch will ich haben!“

Abfuhr