. . . (hè), in der Nacht, als du dich plötzlich verändertest. Ich erkannte dich nicht wieder. Deine Augen wurden wasserklar und bleich. Dein Gesicht wurde rein. Da schien mir jeder Atemzug, den du tatest, wie tausend Jahre der Weltgeschichte. Da ward die kleinste Bewegung, die du tatest, eine Revolution . . . Damals erzählte ich dir auch meine . . . armselige Lebensgeschichte.

Germaine:

Ja, Mädchen wie ich bin, denen erzählt man viel.

Ostap:

Bist du denn ein solches Mädchen?

Germaine:

Natürlich! So glaube es doch endlich! . . . Du sollst es gut haben. Du schläfst bis Mittag. Dann komme ich. Kaffee, Brötchen, Zigaretten kommen ans Bett. Du kannst den ganzen Tag im Café sitzen. Wir werden dich alle lieb haben. Du hast mir versprochen, daß du es tun willst.

Ostap:

. . . Wer will mich lieb haben?

Germaine: