Zweiter. Sehr flüchtig.

Erster. Auch ich. Da ich heute Etwas darüber sagen muß und sehr überhäuft bin, so habe ich es, wie gewöhnlich, meiner Frau zu lesen gegeben, die auf alle beanständeten Artikel erpicht ist.

Zweiter. Das pflege ich auch meinerseits häufig zu thun. Und was sagt Ihre Frau Gemalin?

Erster. Sie sagt: der Roman sei Nebensache, bloße Emballage, um die Ansichten über gewisse Zustände und Personen einzuschmuggeln.

Zweiter. Sonderbar. Meine behauptet, der Verfasser habe dieses Element nur hineingemengt, um den Roman, der aber eigentlich keiner sei, zu illustriren.

Erster. Am Ende kann uns das gleichgültig sein. Uns ginge die Frage näher an, ob er viel gelesen würde? Und meine Frau leugnet das, und sagt, der Autor verderbe es mit allen Parteien.

Zweiter. Das ist doch ganz eigen! Meine ist vom Gegentheil überzeugt und findet, daß er es gerade mit der stärksten halte, überall der sogenannten Intelligenz huldige. —

Erster. Sie werden doch hoffentlich diese Partei nicht die stärkste bei uns nennen wollen?

Zweiter. Ich erzähle Ihnen nur, was meine Frau sagt. Was geschieht also mit dem Buche?