Rappelkopf.
Und ist er denn wirklich hin, dieser verwünschte
Lebenskompagnon, dieses Zerrbild meiner Unverträglichkeit?

Astragalus.
Er ist verschwunden wie dein Menschenhaß.

Rappelkopf. Nu das waren ein Paar saubre Leute, ich bin froh, daß ich sie losgeworden bin. Aber weil Eure Hoheit gar so viel vermögend sind, könnten Sie denn nicht auch etwas über mein verlornes Vermögen vermögen. Damit ich auch meinem Schwager verzeihen könnt, weil er der einzige ist, den ich noch hasse. (Man hört ein Posthorn. Linarius, als Postknecht gekleidet, mit Herrn von Silberkern.)

Linarius.
Hier lad ich meinen Passagier von seiner Wolkenreise ab.
Die Alpenluft hat ihm recht gut getan.

Silberkern. Nu wart, du saubrer Postillon! Herr Schwager, seh ich Sie einmal?

Rappelkopf. Sie sind mir schon der liebste Schwager, jetzt kommt er erst daher, wenn schon alles vorbei ist. Sie sind an meinem Unglück schuld, ich bin ein Bettler.

Silberkern. Von einmalhunderttausend Gulden Münze, die ich ohne Ihre Einwilligung bei dem Bankier erhoben habe, bevor das Haus noch fiel. Weil ich Wind bekam und Ihr Vermögen retten wollte, das ich Ihnen hier in Wechseln übergebe.

Rappelkopf. Ach, das ist ein Schwager, den laß ich mir gfallen, der bringt doch was ins Haus. (Umarmt ihn, Silberkern umarmt Sophie.) Kinder, mein Vermögen, die Menge Wechsel, ich bin völlig ausgewechselt vor lauter Freuden. Herr Schwager, das werd ich Ihnen nie vergessen.

Silberkern. Zahlen Sie mir lieber meine Angst, die ich Ihretwegen ausstehn mußte.

Rappelkopf.
Ich geh Ihnen die meinige dafür, Sie kommen nicht zu kurz.