August.
Mit was für einem?
Rappelkopf.
Der mich bestohlen hat.
Sopie.
Aber Bruder!
August (lacht).
Herr von Silberkern—
Malchen.
Ach Onkel, er hat nichts gestohlen als mein Herz.
Rappelkopf (auffahrend). Das ist es eben—(faßt sich) was mich nichts angeht. (Sehr freundlich.) Sind Sie nur nicht so kindisch, ich hab nur einen Spaß gemacht. (Für sich.) Verstellung, steh mir bei! (Laut.) Endlich sind wir alle recht froh beieinander, meine lieben Kinder. (Lacht boshaft.) Das ist ein freudiger Tag heute. (Für sich.) Ich möcht zur Decke hinauffahren.
Sopie. Wir wollen dich jetzt allein lassen, lieber Bruder. Damit du eine Stunde ausruhen kannst. Du bist zu angegriffen. In diesem Zimmer findest du ein Ruhebett, unterdessen werden wir die Nachforschungen nach meinem armen Mann verdoppeln, denn es gibt keinen ruhigen Augenblick für mich, solange ich in Ungewißheit über sein Schicksal leben muß. (Geht ab.)
Rappelkopf.
Da werd ein anderer klug, ich nicht.
August.
Herr von Silberkern, ich weiß, daß Sie alles über Herrn von
Rappelkopf vermögen.
Rappelkopf. Da haben Sie recht, wenn ich nichts über ihn vermag, dann richtet niemand etwas mit ihm aus.