hassar. Mächtiger Tutu! Vergib, daß sich meine Schönheit dir zu Füßen wirft. Es ist ein Fremder angekommen, der ein entsetzliches Aufsehen macht.

zoraide. Also schon wieder einer? Oh, die verliebten Mannsbilder gehen nicht aus.

tutu. Nur weiter! Was macht er für Aufsehen? Man kann auch ein Aufsehen machen, wenn man auf dem Kopf geht oder Purzelbäum macht.

hassar. Seine Schiffe sind gediegenes Gold, das Vorderteil ist mit lauter Solitärs besetzt. Auf dem Weg zum Ufer bis zum Palast hat er und sein Gefolge lauter Dukaten gestreut.

zoraide. Das muß ein schöner Mann sein.

hassar. Vergeben Sie, Zoraide, in der Schönheit kann er mit mir keine Vergleichung aushalten; aber sehr lustig muß er sein; er will Sie sehen und will Sie heiraten.

zoraide. Schau, das ist alles zuviel Gnade.

tutu. So müssen wir uns also wieder strapezieren. Wir wollen ihn ansehen. Zoraide, geh, mach der Gschicht ein End und nimm ihn, denn sonst bleibst am End doch sitzen. Es ist noch allen so gegangen, die gar herumgsucht haben.

HASSAR (wirft im Abgehen Linda Küsse zu).

8. szene