Nymphen, Amazonen, Tutus Dienerschaft, Volk, Matrosen, Soldaten der Zwergenarmee, Genien
I. Aufzug
1. szene
(Feenpalast. fee rosalinde auf einem Blumenthron, der zur Seite steht. lidi und nymphen gruppieren sich um sie herum. Musik, Tanz.)
lidi (nach dem Tanze). Vergiß nicht, erhabene Fee, daß heute wieder hundert Jahre verflossen sind, und daß du dich entschließen mußt, die Zaubergaben wieder einem der Sterblichen zu verleihen.
fee. Verdienen denn die Menschen der heutigen Zeit, daß eine Fee ihrer auch gedenkt?
lidi. Es gibt mitunter noch recht artige Menschen, denen ich gar nicht feind bin.
fee. Du scheinst mir von jeher mehr Vorliebe für sie zu haben, als der Feenwelt anzugehören. Ich bedaure dich, denn ich kenne diese Menschen; uns Feen selbst schont ihre Sucht zu spotten nicht mehr. Müßte ich nicht den Spruch des Schicksals erfüllen, ich würde die Zaubergaben auf ewig in ihrer Vergessenheit ruhen lassen.
lidi. Wem willst du sie denn zuwenden? Du mußt dich dazu entschließen.
fee. Ein verhaßter Zwang! Wer verdient noch glücklich zu werden? Beglückte ich einen Armen, so mißbrauchte er im frechen Übermut meine Gaben; wandte ich sie einem Reichen zu, so waren sie für ihn nur eine neue Quelle, den Armen zu höhnen. Wem soll ich sie verleihen?