lidi. Überlasse es dem Zufall. Lasse sie jenen finden, der in diesem Augenblicke sich am nächsten bei den Ruinen im Palmentale, in welchem diese Zaubergaben aufbewahrt sind, befindet.

fee. Lidi hat recht; nach Zufall will ich meine Gaben spenden. Ich will sehen, wer in diesem Augenblicke bei den Ruinen weilt.

(Musik. Die Hinterwand geht auf; man sieht in einer ovalen
Öffnung die nächstkommende Szene en miniature abgebildet,
und Quecksilber, durch einen Knaben repräsentiert, auf einer
Ruine sitzen. Die Musik spielt sehr piano den Gesang von
Quecksilbers nachfolgender Arie. Nach der Musik beginnt die
Prosa).

alle nymphen. Das ist ein spaßiger Mensch.

fee. Wenn mich meine Feenkraft nicht trügt, so ist es ein lebenslustiger Mensch, der dem Scherze huldigt; solche Menschen sind in der Regel nicht die schlimmsten.

lidi. Er hat sich just etwas Lustiges gedacht.

fee (winkt und die Erscheinung verschwindet). Schlagt in dem Lexikon der Menschheit nach, wer der Fremdling eigentlich sei!

lidi (befolgt es). Er nennt sich Bartholomäus Quecksilber, ist ein zugrund gegangener Barometermacher, sehr verliebt, von sehr lustigem Humor, welcher Schiffbruch gelitten und auf dem Wege ist, sein Glück zu suchen.

fee. Es soll ihm geholfen werden. Umgebt mich; ich wende dem Fremdling die Gaben zu.

(Musik. Sie zieht mit ihrem Stabe einen Kreis. Melodram.)