(vorige. zadi.)

zadi (hat unterdessen alles besorgt. Er bringt einen Korb mit Feigen und zwei Flaschen). Nun, hier hast du alles!

quecksilber. Bruder, ich danke dir! (Umarmt ihn.) Ich kann dir unterdessen nichts dafür geben, als hier dieses silberne Schnupftüchel, was mir von meinem Reichtum noch übriggeblieben ist. (Zieht eines aus der Rocktasche; gibt Linda den Korb.) Das nimmst du; und die Flaschen bhalt ich. So, und wenns gelingt: Viktoria in Schwabenland.

zadi. Aber was machst du denn damit?

quecksilber. Das geht dich nichts an. Ich hab einen guten Freund, und der muß mir eine Nasen bekommen, daß man sie mit der Elle ausmessen kann. Adieu!

zadi. Du bist ein närrischer Kerl, leb wohl. (Ab in die Hütte.)

quecksilber. Linderl, jetzt fahr ab. Ich werd gleich nachkommen. Miteinander dürfen wir nicht fort, damit uns niemand sieht.

linda. Verlaß dich nur auf mich. Ein gscheits Madel setzt alles durch. (Ab.)

quecksilber (allein). Ah, jetzt ist mir wieder leicht. Es geht halt nichts über die Hoffnung. Jetzt bin ich so froh, daß ich alle Menschen könnt beim Kopf nehmen und könnt s küssen. Diese Welt ist halt das Beste auf dieser Welt.

(Arie.)