Zephises. Hab' ich denn nicht einen Sohn, den ich hilflos zurückgelassen habe?

Longimanus. Du hast einen Sohn?

Zephises. Erinnerst du dich nicht mehr des kleinen Eduards?

Longimanus. Richtig! Er hat ja zu meinen Füßen gespielt und hat mich immer in die Waden gezwickt, wie ich damals noch welche g'habt hab'.

Zephises. Ein schneller Tod hat mich der Erde entrissen, ich konnte meinem Sohn kein Zeichen meines letzten Willens hinterlassen; darum erhöre mein Flehen! Sende ihm einen deiner Geister, lasse ihm die Geheimnisse jenes Kabinettes enthüllen, und erlaube dann, daß er sich selbst vor deinen Thron werfen und die Gewährung einer Bitte erflehen darf, die seinem Vater nicht mehr vergönnt war, an dich zu wagen.

Longimanus. Das kann nicht sein; zu mir darf er nicht herauf, wenn er nicht einen Zweig mitbringt von meinem musikalischen Baum. Ich möcht' ihn recht gern einmal sehen, den kleinen Eduard;—aber ich kann mein Wort nicht umstoßen.

Zephises. Mein Sohn wird keine Gefahr scheuen, sich dir zu nähern.

Longimanus. Das geht mich nichts an.

Zephises. Rette ihn nur vor Mangel und Verzweiflung.

Longimanus. Siehst du's, jetzt wird dir bang'; aber so geht's manchen Eltern, die Geld haben, lassen den Kindern nichts lernen. Geschieht nachher ein Bissel ein Unfall, und ein solcher Mensch soll sich selbst etwas verdienen, steht der Dalk da. Da werden wir gleich helfen.—Pamphilius!