Florian. Wegen meiner! (Wirft die Sachen ins Haus.) Das wird eine schöne Reis' werden, nicht einmal einen Koffer; und der Postknecht! Sein Posthörndel ist größer als er; den verlieren wir unterwegs.

Siebenundzwanzigste Szene.
Mariandel (kommt aus dem Hause, hat eine runde Schachtel, worin ein
Gugelhupf ist, und einen großen Wäschekorb). Um des Himmels willen,
Euer Gnaden werden doch nicht so fortfahren? Nehmen Euer Gnaden
doch ein bisserl Wäsch' mit; es ist alles aufg'schrieben: zwölf
Hemden, acht Paar Strümpfe, zwanzig Halstücheln, zwei Dutzend
Halskrägen—

Kolibri. Mordbataillon! Das können wir nicht brauchen! Einsitzen!
Die Pferd' wollen nicht mehr stehn.

Mariandel (küßt Eduard die Hand). So wünsch' ich Euer Gnaden halt eine glückliche Reise! Ich werd' schon das Haus hüten.

Eduard. Steig ein, Bursche!

Florian. Mariandel, bleib g'sund!

Mariandel. Florian, mach' dich gut zusammen, daß du mir keinen Eselshusten kriegst. Da hast ein altes Pelzpalatin'l von mir (sie gibt ihm's um). Und in der Schachtel da ist ein Gugelhupf; aber beiß dir keinen Zahn aus. (Sie stellt ihn neben sich.) Und jetzt leb' wohl, lieber Florian! Vielleicht seh' ich dich nimmermehr.

Florian. O Mariandel, mir druckt's mein Herz ab (weint).

Mariandel. Nicht wahr, du wirst mich nicht vergessen?

Florian (weinend). Nein! Wo ist denn der Gugelhupf?