Rosa. Du!—

Valentin (drängt sie auf den Stuhl). Nieder setz dich! Kinder, gehts hinaus.

(Die Kinder geben ab.)

Hansel (im Abgehen). Nein, wies in unserm Haus zugeht, das ist schrecklich. (Ab.)

Rosa (springt auf). Jetzt was solls sein?

Valentin. Nur Geduld! Ich hab dich nicht vor den Kindern beschämen wollen, wie du mich! Was ist dir jetzt lieber? Willst du meinen gnädigen Herrn im Haus behalten, oder ich geh auch fort.

Rosa. Was? Was willst du für Geschichten anfangen, wegen einem fremden Menschen?

Valentin. Ist er dir fremd? Mir nicht! Einen Menschen, den ich Dank schuldig bin, der kann mir gar nicht fremd werden.

Rosa. Du bist Vater. Du mußt auf deine Kinder schauen.

Valentin. Er ist auch mein Kind, ich hab ihn angenommen.