Flottwell. Nur heute nicht. Das macht zu großes Aufsehen; und dann wer weiß, ists wahr.

Wolf. Gewiß, ich hab es ja beinahe gesehen.

Flottwell. Wenn es wahr ist, muß sie fort, sonst wünsch ich keine Strafe.

Wolf. Wie der Himmel doch die Menschen oft verläßt! Es ist schon alles zu dem Fest bereitet, die Gäste sind im Gartensaal versammelt. Ich habe die schöne Aussicht nach dem Tal mit Traperien verhängen lassen. Wir wollen warten, bis die Sonne untergeht, und wenn sie plötzlich schwinden, wird es einen imposanten Anblick geben.

Flottwell. Sind die Tänzer schon bereitet?

Wolf. Ja. Der Herr Präsident ist auch schon hier.

Flottwell. Amalie hier! Was sagst du das erst jetzt?

Wolf. Ich habe sie in das blaue Zimmer geführt, der Baron ist aber nach dem Garten gegangen.

Flottwell (auffahrend). Der Baron? Schändlich, daß ich meinen Nebenbuhler noch zu Gaste bitten muß. Was soll ich nun Amalien verehren, der Schmuck ist fort.

Wolf. Schenken Sie ihr die kostbare Vase, die Sie erst gekauft haben, das ist doch ein Geschenk, das eines Millionärs würdig ist.