Ewald. So mäßigt Euch, es ist ja noch nicht Zeit. Erwartet mich im
Haus, ich muß mich erst dem König zeigen. Geht nur hinein und sagt
Atritien, daß sie mein Weib soll werden.
Aloe. Ja, ja, Ihr sollt Atritien haben, ich schenke sie Euch. Ach, wenn ich eine Herde solcher Mädchen hätte, Ihr könntet alle sie nach Eurem Lande treiben. Nur fort damit, nur fort, die Schönste bleibt zurück. Die Schönste—eine Welt von Wonne liegt in diesem Namen. Und bin die Schönste ich, wird mir der schönste Mann. Der schönste Mann! Ach, wie viel Welten kommen da zusammen!—(Gegen das Haus.) Atritia, Atritia, wir kriegen beide Männer! O Götter, steht mir bei, das kostet den Verstand. (Eilt freudig ab.)
Sechzehnte Szene.
Ewald (allein).
Wie fühlt ein Jüngling doppelt holder Liebe Wert,
Wenn er das Alter den Verlust betrauern hört.
Geschrei (von innen). Der Eber ist erlegt. Es leb' der große Held!
Ewald. Der Eber ist erlegt, des Landes borst'ge Plage. Da kömmt
Simplizius, und voll Angst. Ist seine Wut verdampft?
Siebzehnte Szene.
Voriger. Simplizius.
Simplizius. Sind Sie da?
Ewald. Was bringen Sie, Simplizius?
Simplizius. Stellen Sie sich vor, ich hab' den Eber umgebracht.