Gluthahn. Nun, so geh in die Gruft.

Trautel. Was willst denn?

Gluthahn. Die Mützen bring' heraus und die Pfeifen und den Rock nimm mit. (Zieht den Rock aus.)

Trautel (verdrießlich). Nu gleich. (Ab.)

Gluthahn (allein). Ein guts Weib ist s'; ich hätte das Weib nochmal so gern, wenn s' nur um das jünger wär', was s' zu alt ist, und um das besser, was s' z' schlecht ist. (Spricht leise, als oh er jemand etwas anvertraute.) Vor dreißig Jahren hat s' mich einmal um fünf Gulden betrogen, das vergiß ich ihr noch nicht; ich bin gut, ich hab' ein einzigs Herz, aber vergessen kann ich nichts. Ich hab' so ein kleins Büchel, da schreib' ich's hinein. (Deutet hinters Ohr.) Da hint' ist's.

Sechste Szene.
Voriger. Trautel bringt Mütze und Pfeife.

Gluthahn. Du lieber Himmel, wie gut könnten ein paar Ehleut' miteinander leben, wenn eines dem andern nachgäbe. (Fährt sein Weib derb an.) Kriechst immer untern Füßen herum? Was willst?

Trautel. Je nu, die Pfeifen bring' ich und die Mützen.

Gluthahn. So meld' dich!

Trautel. Sei nur nicht so grob mit mir, mir ist heut so nicht gut.