Jetzt kam der Baron zurück und gesellte sich zu uns. Wir sahen ihn fragend an.

„Ich weiß nichts“, sagte er, die Achseln zuckend. „Sie hat sich mit Frau von Ramberg auf ihr Zimmer begeben.“

Es dauerte nicht lange, so erschien diese auf der Terrasse und schritt uns, sichtlich erregt, mit wichtiger Miene entgegen.

„Die Frau des Hauses ist noch immer nicht wohl“, sagte sie.

„Doch nichts Gefährliches?“ forschte Conimor angelegentlich.

„Ich hoffe nicht. Jedenfalls aber kann sie sich heute nicht mehr zeigen. Die Herren wollen sich also in ihren weiteren Plänen für den Abend nicht stören lassen. Sie aber, Baron Sigi, fahren sofort nach der Stadt zu Doktor Breuer, auf daß er, wenn möglich, noch heute herauskommt.“

„Soll geschehen“, versetzte Conimor, näherte sich dem Gitter und rief den Kutscher an. Er mußte es noch zweimal tun, bis dieser emporschrak, schlaftrunken um sich blickte und, endlich die Sachlage begreifend, beim Tor der Villa vorfuhr.

„Und was tun wir?“ wandte sich der Architekt an den Maler.

Dieser blickte unschlüssig vor sich hin.

„Wenn die Herren wollen, nehme ich Sie mit“, sagte Conimor mit einer einladenden Armbewegung.