[54] Ueber diese Frage vergleiche man: Peter Henlein, der Erfinder der Taschenuhr. Fachgeschichtliche Abhandlung von Gustav Speckhart. Nürnberg 1890.
[55] Vgl. über die Junghansʼsche Sammlung u. a. Deutsche Uhrmacherzeitung, 1898, Nr. 8; Handelszeitung für die gesamte Uhrenindustrie, 1898, Nr. 9 und 10 u. s. w. Laut einer Zeitungsmeldung hätte Herr Kommerzienrat Junghans neuestens diese Sammlung dem Gewerbe-Museum in Stuttgart geschenkt.
[56] Tir. VII. p. 1569.
[57] Capobianco brachte auch für den Kardinal von Sitten (Schinner?) an einem Leuchter eine Uhr an, welche zugleich die Stunden schlug und die Kerze anzündete. A. a. O. p. 1570.
[58] Vgl. Lacroix, Les arts au moyen-âge et à lʼépoque de la renaissance, (Horlogerie). Paris 1877.
[59] Er veröffentlichte diese Erfindung im Journal des Savants von 1675; Robert Hooke soll schon 1658 eine ähnliche Vorrichtung ausgedacht haben; er nahm aber kein Patent, weil er sich mit seinen Genossen nicht einigen konnte. Hautefeuille strengte sogar einen Prozeß gegen Huygens an inbezug auf Priorität der Erfindung der Spiralfeder. Ersterer erfand nebst vielem andern auch eine Pulvermaschine, das Vorbild der heutigen Gasmotoren, bei welcher schon ein Kolben zur Anwendung gelangte.
[60] Almagestum novum, t. I. p. 84 und 117. Daselbst befindet sich auch eine Zeichnung der Pendelaufhängung. Von Riccioli und Grimaldi rührt auch zum Teil die Nomenklatur der Mondgegenden her. Vgl. Stimmen aus M. Laach 1898, Heft III.
[61] Technica curiosa, Herbipoli (Würzburg) 1664, Bd. II, Propositio VII, VIII, IV.
[62] Vergleiche hiezu noch: Wolf R., Biographien 1. Bd. S. 57 u. ff. und desselben Verfassers Geschichte der Astronomie. S. 369 ff.; ferner von demselben: Quellenmäßige Darstellung der Erfindungsgeschichte der Pendeluhr bis auf Huygens, S. 308–344.
[63] Nach Heller, Geschichte der Physik I, S. 296, schreibt Kepler in seinem „Oesterreichischen Weinvisierbüchlein” Bürgi auch die Erfindung des Rechnens mit Dezimalbrüchen zu.