Das Letzte hatte man ihm genommen. Das Allerletzte.
Am Klippenstrand von Nervi, dort, wo ein vormaliger Sarazenenturm trotzig aufragt, steht jetzt ein Frauenkloster, die letzte Zuflucht der aus Frankreich vertriebenen grauen Schwestern.
Still und lüstern funkelte tief unten das blaue Meer …
Auf den äußersten Vorsprung dieser mächtigen, graubraunen Klippen lenkte man das Fuhrwerk.
Still standen die geduldigen Maultiere – wie aus Stahl gegossen.
»Uno momento – – avanti!«
Wie zwei Säulen durchschnitten die Fehmerstangen des Karrens plötzlich die mittagsblaue Luft – der Karren kippte – mit dröhnendem Krachen sauste Pietros Stein hinein in die azurblaue Tiefe.
Weit beugte sich Pietro vor. In dem glasklaren Wasser von tiefsmaragdenem Grün sah er seinen einzigen Freund.
»Ecco! Basta!« rief einer der Maultiertreiber.