»Ah, der Alte da – das war harte Arbeit – einen Riß hat er beim Heben davongetragen. Angekauft ist der Platz zum Hausbau. Den Stein hat man soeben fortgeschafft – ins Meer soll er, ist ja zu nichts mehr gut.«

Pietro atmete kurz und schwer. Ein Schwindel wirbelte ihm alle Dinge wild im Kreise. Häuser, Menschen tanzten auf und nieder, hin und her.

»Mein Stein …« sagte er nur mechanisch vor sich hin, »mein Stein …«

Rasch eilte er die untere der Parallelstraßen entlang. Dort um die Ecke bog ein schwerer, zweiräderiger Karren, von fünf Maultieren langsam fortbewegt. Darauf sah er seinen Stein.

Atemlos rannte er ihm nach. Unbarmherzig hieben die Lastfuhrleute auf die müden Tiere ein. »J–uh! J–uh!« tönte es aufmunternd aus drei rauhen Kehlen.

Pietro hielt seinen Stein mit beiden Armen umklammert. »Nicht ins Meer,« bettelte er mit zerbrochenem Ton, »nicht ins Meer … den Stein!«

Die Treiber sahen den wunderlichen Gesellen an.

»Das ist so Befehl vom Syndako,« sagte einer gleichmütig. »Fortgeschafft soll er werden.«

Und weiter mit »J–uh! J–uh!« karrte der hochräderige Wagen.

Betäubt, zerbrochen folgte Pietro dem Fuhrwerk. So war es gewesen, als man seinen Herrn begrub.