Er hatte doch nichts Neues auf seinen Stein zeichnen können, weshalb wären denn die vielen Menschen da? War ihm jemand im Zeichnen zuvorgekommen?

Mit erzwungener Gemessenheit schob er sich heran.

Da blieb er stehen, als hätte ihn ein Schlag vor den Kopf getroffen. Bleich wie Kreide stand er da und blinzelte hastig und unsicher mit den geröteten Lidern.

Um der Barmherzigkeit willen – was war geschehen? Wo war denn sein Stein?

Ein tief eingedrücktes Viereck im harten, trockenen Erdboden war die einzige Spur seines letzten Freundes.

Wo war sein Stein hin …?

Ratlos, benommen stierte Pietro nach dem leeren Platz. War er verhext?

»Wo … wo ist …?«

Heiser und kraftlos gurgelte er die wenigen Worte hervor. Er wies auf die leere Stelle.