Endlich jedoch wurde die Unterhaltung stiller.
„Wißt Ihr auch,“ fragte Percy ernst, „daß ich dies als eine Strafe meiner Eitelkeit ansehe?“
„Meinst Du Dein Essen?“ warf Quip mit schelmischem Blicke ein.
„Nein, Harry! Du scherzest; ich meine die Schmerzen in meinen Beinen!“
„Warum denn?“
„Weil ich früher, wenn ich mit meinen Schwestern tanzte, auf meine Geschicklichkeit sehr eitel zu sein pflegte. Aber jetzt werde ich mir,“ fügte er schmerzlich bei, „nie wieder etwas auf meine Beine einbilden.“
„Nach dieser reuevollen Bemerkung,“ erklärte der Bruder, „dürft Ihr ganz passend zu Bette gehen.“
Die übrigen Zöglinge saßen wieder im Studiersaal hinter ihren Büchern. Allein ein rechter Eifer war offenbar nicht vorhanden. Eine gewisse Unruhe herrschte im ganzen Saale, und war für jeden, der zu schließen verstand, ein Zeichen, daß irgend ein peinlicher Vorfall sich ereignet habe und noch seines Ausganges harre.
Mehrere Zöglinge, die wir sehr wohl kennen, fehlten. Der Aufsicht führende Pater wollte vorschriftsmäßig eben ihre Namen notieren, als die Thüre sich öffnete und P. Middleton eintrat. Leise ging er zu dem Pater hin und fragte in flüsterndem Tone:
„Ist Martin Prescott hier?“