„Aber Du bist eben nicht, wie andere Knaben. Und sie konnten immer nur sagen, daß Du eben Du bist. Aber so wie Du ist kein anderer Junge.“

„Wirklich nicht?“ sprach Percy, noch immer verwundert.

„Du gleichst andern gar nicht, Percy.“

„Aber ich habe viel über Knaben gelesen, z. B. über die Kindheit großer Maler und Musiker und Dichter. Ich habe auch ein schönes Gedicht auswendig gelernt, das anfängt:

O, meiner Kindheit gold’ne Zeit!

Tag und Nacht voll Seligkeit!

Ist das nicht schön, Tom?“

„Hast Du das in der Schule gelernt, Percy?“

„O nein, ich bin nie in einer Schule gewesen. Ich hatte einen Privatlehrer, der mir und meinen jüngsten Schwestern Unterricht gab. Aber dieses schöne Gedicht habe ich zu meinem Vergnügen gelernt, und noch viele, viele andere. Meine älteste Schwester erklärte sie mir, und oft hat uns Mama auch Gedichte vorgelesen und erklärt. O das war so schön.“

Tom war es wie den meisten seiner Altersgenossen noch nicht in den Sinn gekommen, aus eigenem Antriebe Gedichte zu lesen. Diese Mitteilung Percys erfüllte ihn daher fast mit Ehrfurcht vor seinem neuen Freunde.