Donnels Gesicht war in der That stark aufgeschwollen, und die Geschwulst schien noch immer zuzunehmen.

„Ryan,“ bemerkte jetzt Percy, „ich bin noch immer wegen des Betrunkenen und des hilflosen Kindes besorgt. Ich fürchte, die Jungen thun ihnen noch ein Leid an.“

„Das glaube ich kaum,“ beruhigte ihn Donnel. „Es war ja so nahe bei den Häusern. Was mich wunderte, war nur, daß nicht schon eher Hilfe kam. Es muß alles sehr schnell hergegangen sein.“

„Doch um Dich zu trösten,“ nahm jetzt Zieler das Wort, der dem letzten Teile des Gespräches zugehört hatte, „so wollen Ryan und ich noch schnell hingehen und uns überzeugen, obgleich unsere Gegenwart kaum mehr nötig sein wird.“

In der Infirmerie gab der Krankenbruder die tröstliche Versicherung, Percys Verletzungen seien nicht bedenklich und würden ihn in den Freuden und Festlichkeiten der Weihnachtstage nicht erheblich stören.

25. Kapitel.
Zwei Briefe.

Am andern Tage erhielt der Rektor des Pensionates folgenden Brief: