„O mein Gott! Vielleicht ist es gar meine Mama. Das ist mir außerordentlich peinlich.“

„Du bist mir ein netter, liebevoller Sohn!“ sprach Tom mit ernster Miene. „Bei der Nachricht, daß die Mutter gekommen ist, fängt man doch nicht an zu jammern!“

„Du kannst Dir denken, weshalb ich mich jetzt fürchte, zu ihr zu gehen. Sie muß ja erschrecken, wenn sie mich in diesen Pflastern erblickt.“

„Mich würde das wenig grämen. Du siehst ja ganz köstlich darin aus. Wäre ich an Deiner Stelle, ich trüge sie zum Schmucke. Du könntest sie wirklich in Mode bringen. Sie stehen Dir gerade so gut wie Simpelfransen.“

„Ich habe wenig Lust, eine neue Mode zuerst bei Mama zu versuchen. — Vielleicht ist es aber jemand anders. Sie bemerkte einmal in einem Briefe, vor Januar könne sie die weite Reise nicht gut antreten.“

„Geh’ hin und sieh zu! Das ist das einfachste Mittel. Sag’ ihr dann auch, ich würde mir nächstens erlauben, eine Rechnung für die Privatstunden einzureichen.“

Percy zupfte sorgfältig seine Kleidung zurecht, wischte hie und da ein Stäubchen weg und machte sich dann pochenden Herzens auf den Weg ins Sprechzimmer.

27. Kapitel.
Der unerwartete Besuch.