Voll Spannung klopfte Percy an der Thüre des Sprechzimmers und trat zögernd ein. Wir wissen bereits, daß seine Besorgnis unbegründet war. Denn es war niemand anders als Herr Marschall, der ihn, eben im Gespräch mit P. Rektor begriffen, erwartete. Auch den kleinen Frank hatte Herr Marschall mitgebracht, und dieser kam sogleich dem Eintretenden freudestrahlend entgegen.
„Kennst Du den?“ fragte der Rektor Percy.
„O gewiß kenne ich ihn, und freue mich sehr, ihn wiederzusehen.“
Da ergriff der Kleine Percys Hand und drückte sie. Es schmeichelte ihn sichtlich, daß er Percys Zuneigung besaß.
Unterdessen hatte sich auch der Vater erhoben.
„Percy, das ist Herr Marschall,“ sprach der Rektor vorstellend.
Percy machte seine unnachahmliche Verbeugung.
„Herr Marschall, es ist mir äußerst angenehm, Ihre Bekanntschaft machen zu können.“
„Percy, ich bin der Vater dieses Deines kleinen Bekannten und möchte Dir jetzt persönlich danken für die Hilfe, die Du ihm und seinem unglücklichen älteren Bruder auf der Straße hast angedeihen lassen. — Armes Kind,“ fügte er bewegt bei, als er bemerkte, daß Percy die Folgen seiner That noch an sich trug, „erst jetzt wird mir klar, wie mutig und selbstlos Du gehandelt hast. — Leider, Percy, muß ich jetzt schon gleich wieder Abschied von Dir nehmen, da ich noch mit dem hochwürdigen Herrn Rektor zu sprechen habe und morgen in aller Frühe eine kurze Reise antreten werde. — Könnte ich nicht auch die beiden andern Zöglinge noch sprechen, hochwürdiger Herr Rektor?“