Bevor jedoch Tom oder Percy zu der Ceremonie des Vorstellens übergehen konnten, begrüßte P. Middleton bereits den neuen Zögling.

„Das ist wohl Frank Marschall,“ sagte er und ergriff freundlich die Hand des Kleinen. „Gut, daß ich Dich treffe. Du gehörst zu den Meinen, Frank. Ich hoffe, Du fühlst Dich hier bald zu Hause.“

Frank sah in das liebevolle Antlitz seines neuen Vorgesetzten empor.

„Ich hoffe das auch; hier sind ja alle so gut. — P. Middleton, warum tragen Sie einen so langen Rock?“

„Ich will alles gern anders haben, als andere Leute,“ erwiderte der Pater lächelnd. — „Percy, nimm Dich auch während des Abendessens seiner an. Er soll neben Dir sitzen; ich habe den Platz zu Deiner Linken frei gemacht. Nachher bringst Du ihn dann zu mir, damit ich ihm auch im Schlafsaal einen Platz anweise.“

„Darf er hier im Studium auch neben mir sitzen?“

„Er ist zu klein. Er soll dort vorn Nachbar von Granger werden. Das ist auch ein guter Junge, Frank. Percy, Du machst sie mit einander bekannt, nicht wahr?“

„Gewiß, Pater!“

„Er ist ein guter Mann,“ meinte Frank, als P. Middleton sich entfernt hatte. „Aber er scheint nicht reich zu sein.“

„O, Du bist doch noch ein Jude!“ scherzte Tom. „Aber weshalb glaubst Du, er sei arm?“