„Dann vorwärts!“ sprach Kracher.
„Kann ich nicht auch helfen?“ fragte Dick eilig.
Die Frage war an Tom gerichtet und in einem Tone gesprochen, der zugleich volle Verzeihung zusicherte.
„Gewiß, Dick, mein Freund, Du kannst sehr viel thun. Lauf’ zur Stadt und hole so schnell Du kannst einen Wagen oder Schlitten! — Wir sind Freunde, nicht wahr?“
Bei diesen Worten schob Tom ein Dollarstück in Dicks Hand. Der arme Junge mit den geflickten, dünnen Kleidern sah allerdings aus, als könne er eine materielle Unterstützung wohl gebrauchen.
Er wollte danken, aber die Ausdrücke für edlere Gemütsbewegungen waren ihm nicht geläufig. Er wischte sich mit dem Ärmel über die Augen und wandte sich ab, ohne ein Wort hervorbringen zu können.
Tom und Kracher eilten also zur Unglücksstätte zurück.
Der Schnee fällt in dichter Menge. Auf der weißgekleideten Erde liegt eine frische Leiche; ihr Antlitz ist durch ein letztes Gebet verklärt.
Zur Seite kniet ein betender Knabe, ohne Schutz gegen Schnee, Kälte und Wind.