„Gut, ich will mich niedriger machen.“

Und Tom kauerte sich so tief zusammen, daß er kaum noch die Höhe eines Stuhles hatte.

„Jetzt will ich es also wagen!“

Percy ging etwa fünfzig Schritte weit zurück, nahm einen Anlauf, und mit Aufbietung aller Körper- und Willenskraft machte er den ersten Bocksprung in seinem Leben, und zwar ohne zu fallen, und ohne daß ihm seine Gedanken aus dem Gehirn rollten.

„O, das ist herrlich!“ jubelte er, „das muß ich gleich noch einmal thun!“

„Bravo, Percy, bravo!“ riefen die Freunde. Durch ihre ermunternden Worte noch mehr angespornt, machte Percy den Sprung wieder und wieder, bis er fast außer Atem war. Die Freude über seinen Erfolg und das Bewußtsein, auch andere froh zu machen, ließ ihn kaum ein Ende finden.

Das Bockspringen war für ihn wie eine Offenbarung; es erschloß ihm mit einem Male eine neue Welt von ganz ungeahnten Möglichkeiten.

„Sind die Knabenspiele alle so schön?“ war seine erste Frage, als er endlich wieder zu Atem gekommen.

„O, das war ja noch gar nichts!“ sprach Joseph Whyte; „alle andern sind viel schöner.“

„Ja“ sagte Willy, „das Bockspringen thun wir nur, wenn wir für die andern Spiele keine Zeit haben. Aber Du solltest erst einmal Handball sehen!“