Es war am Morgen nach der Geistererscheinung; die meisten Zöglinge waren mit Waschen und Ankleiden schon ganz fertig. Da hinkte eine kleine Jammergestalt schmerzlich die Treppe hinab.

„O P. Middleton,“ sprach Percy und stand da wie ein Häuflein Unglück; „ich bin sehr krank. Sehe ich nicht unwohl aus?“

„Dein Gesicht hat seine gewöhnliche Farbe, Percy; aber Du scheinst etwas lahm zu sein. Wo fühlst Du denn Schmerzen?“

„O, überall, Pater.“

„Hat Dir der Spuk etwas zu leide gethan?“

„O, gar nichts, Pater! — Hat denn der arme Junge wirklich einen Geist spielen wollen? Ich glaubte, er wolle mich bloß zum Lachen bringen; es sah so köstlich aus. Ich habe nicht die geringste Furcht empfunden.“

„Wo thut’s Dir denn besonders weh?“

„Meine Beine sind so steif, daß ich sie kaum bewegen kann, und mein rechter Arm schmerzt mich schrecklich.“

„Ah, jetzt weiß ich, was Dir fehlt. Du hast wohl gestern viel gespielt, nicht wahr!“

„Freilich, Pater, so viel wie noch nie in meinem ganzen Leben.“